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Gayas Kinder

für die große Mutter – Ökologie oder Tod

Gayas Kinder waren ursprünglich ein Zusammenschluss verschiedener nativer Stämme die es als ihre Pflicht ansahen die Welt, oder was von ihr übrig ist vor der endgültigen Vernichtung zu schützen. Sie erkoren „Auserwählte“, aus den verschiedenen Stämmen, die ihnen den richtigen Weg zeigen und sie führen sollten. Mit der Zeit kamen auch Fremde von außerhalb zu ihnen und verinnerlichten ihre Philosophie. Inzwischen bestehen Gayas Kinder aus den Mitgliedern verschiedenster Herkunft und Kulturen. Für sie ist die Anpassung und das Leben, in und mit der Natur, oder der „großen Mutter“ wie viele von ihnen sie nennen, der wichtigste Aspekt des Lebens. Ihr Schutz vor der weiteren Ausbeutung und Zerstörung steht an erster Stelle.
Dabei gehen die Kinder Gayas nicht grade zimperlich vor.

Die Kinder Gayas in der neuen Welt

Technischer Fortschritt ist von ihnen verabscheut da er nur Unheil bringt, wird aber selbst in einem gewissen Rahmen verwendet, da er oft nötig ist die „Schädlinge“ aufzuhalten. Das Land zu verändern um zum Beispiel Bergbau zu betreiben oder Öl zu fördern ist Frevel an der „großen Mutter“ und muss bestraft werden. Aufgrund dieser radikal ökologisch orientierten Grundeinstellung und ihren Aktionen sind sie bei vielen anderen Stämmen akzeptiert und angesehen, dafür aber überall aus den „Zivilisierten Zonen“ verbannt und dort streng verboten. Sie attackieren Ölraffinerien, Brennen Kraftwerke nieder, bringen Mienen zum Einsturz, und sprengen Staudämme. Die große Mutter ist wütend und zeigt allen ihren Zorn die auf ihr leben. Erst wenn alle ihre Peiniger verschwunden sind wird sie ihr Lächeln wieder finden und uns erneut in ihren gutmütigen Armen wiegen. Die Menschheit hat sie schon einmal beinah getötet aber ihre Kinder werden das kein zweites Mal zulassen.

Kleidung und Ausrüstung

Die Kinder Gayas sind unter den anderen Bewohnern der neuen Welt nicht so leicht zu erkennen, was wohl in den meisten Gegenden auch besser für sie ist. Einziges halbwegs erkennbares und gemeinsames Merkmal ist ihr (zumindest für Erneuerer) etwas nativeres Äußeres. Ihre Kleidung sowie Schmuck und Frisuren erinnern oft ein wenig an die Hippie und New Age Scene. Sie tragen dabei meist aber typisch gedeckte, ausgeblichene und Erdfarben, da wirklich bunte Stoffe zum einen wahnsinnig teuer sind und zum anderen auch zu stark herausstechen würden. Sie bewegen sich zwischen den anderen Bewohnern der neuen Welt ohne besonderes aufzufallen. Ein Weiteres noch etwas versteckteres Zeichen ist eine Halskette mit einem Efeu-Blatt daran. Nicht alle Kinder Gayas tragen diese und einige die es tun, halten sie verdeckt. Nur selten zeigen sie ihre Zugehörigkeit offen. Wenn sie es dann tun, sind dafür aber umso offensiver. Startet eine Gruppe von ihnen eine „offene Aktion“, vermummen sie sich, tragen die Zeichen und Parolen der Kinder Gayas auf ihrer Kleidung, wettern wo es nur geht gegen die verhasste Technologie und gehen offen gegen alle Frevler an der Großen Mutter und ihre „Mordmaschinen“ vor. Aufgenommen wird eigentlich jeder, allerdings ist es nicht so leicht Kontaktleute zu finden, da sie sich nicht oft zu erkennen geben. Meistens treten die Kinder Gayas selbst an mögliche Gesinnungsgenossen heran. Die Mitgliedschaft bei Gayas Kindern muss also erspielt werden.